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Und hier die üblichen ANSI-Zeichen:

Die Fontproblematik

Beachten Sie:
Unter Windows ist das Aussehen Ihres Ausdruckes ausschliesslich abhängig vom verwendeten Font und ev. dem darstellendem Programm!

Standardwerteausdruck im Windows-Ansi-Font anschauen (siehe vor allem die Einschränkung durch den ANSI-Zeichensatz in der Hasundbox) und im Gegensatz dazu der Ausdruck mit dem Terminal-Font.

Unter den DOS-Betriebssystemen war der Ausdruck noch eine überschaubare Sache. Jeder Drucker konnte max. 255 Zeichen dem FRP zur Verfügung stellen, die dem in der IBM-Welt festgelegten ASCII-Standard entsprachen. Sie brauchten nur noch über druckerspezifische Steuersequenzen, die leider auch ein Studium des Handbuch unumgänglich machten, die Möglichkeit, die Größe und Art der Schrift auszuwählen. Alle diese Zeichen konnten jedoch komplett vom Drucker generiert werden:

Vom FRP wurden aus diesem Zeichenvorrat einige Sonderzeichen und vor allem die sogenannten Blockgrafikzeichen verwendet, um bestimmte Zustände augenfällig zu kennzeichnen.

Mit dem Siegeszug der Windowsbetriebssysteme hat sich zwar vieles vereinfacht, doch für das FRP und die MV sind wegen des unter Windows üblichen ANSI-Zeichensatzes diese Sonderzeichen teilweise für den Ausdruck nicht mehr verfügbar. Tragischer ist es jedoch, dass es im ANSI-Zeichensatz kein Zeichen gibt, das sich aufgrund seiner Schwärzung stark von den anderen abhebt. (wie z. B. das Zeichen 219 in der ASCII Tabelle).

Mit Windows werden jetzt die sog. Truetype-Fonts (TTF) zur Verfügung gestellt, die teilweise auf den ASCII-Zeichenvorrat eingestellt werden können. Dies ist leider nicht grundsätzlich möglich, sondern muss im Einzelfall nachgeprüft werden. Auch können manche Fonts für den Bildschirm aber NICHT für den Drucker benutzt werden. Hier heisst es auch: testen!

Um die Sonderzeichen drucken zu können, ist es also unabdingbar, Windows einen dafür geeigneten (TTF-)Font zur Verfügung zu stellen. Wenn Ihr gewählter Font sich nicht auf den ASCII-Zeichensatz einstellen lässt, können auch manche Spezial-Fonts (z. B. MS LineDraw von Microsoft oder LotusLinedraw) zum Einsatz kommen, die ASCII-Zeichen im ANSI-Modus zur Verfügung stellen. Alternativ können Sie über den erweiterten Formularmodus alle Sonderzeichen des Unicodes verwenden.
Grundsätzlich geeigneter sind sog. dicktengleiche (monospace) Fonts, bei denen im Gegensatz zu den Proportionalfonts jedes Zeichen den gleichen Raum einnimmt. Diese eignen sich damit bestens für die diversen Tabellen.

Um einen installierten Font für das FRP bzw. die MV als Druckerfont auszuwählen, klicken Sie im Patientenmenü auf TTF-Font auswählen. (Für den Bildschirm alleine eignet sich der TERMINAL-Font, der eigentlich auf jedem System bereits installiert sein müsste. Als Voreinstellung für den Ausdruck wird üblicherweise Courier New gewählt. Diese Fonts sind bereits voreingestellt.)
Für den Ausdruck bereits vorhanden sind in der Regel die Monospace-Fonts Courier, Lucida Console, MS LineDraw

Mit Einführung der erweiterten Formulare existiert eine weitere elegante Möglichkeit um Sonderzeichen ansprechen zu können. Da diese Dokumente immer zusammen mit ihrer assoziierten Anwendung gestartet werden, werden die Möglichkeiten in Zukunft immer vielfältiger. Ein Browser der ein HTML-Dokument darstellen kann, interpretiert heutzutage sowohl speziell kodierte Zeichen wie z.B. € als € oder kann auch auf die meisten der ca. 65000 Zeichen des Unicodes zurückgreifen.

Bei Bedarf können Sie im Formular mit dem $+t-Platzhalter auch bestimmte automatische Konvertierungen direkt aktivieren, um Sonderzeichen umzusetzen. Es existieren bereits jetzt Umwandlungen nach ASCII, ANSI, HTML, Text, Unicode, UTF-8. Weitere werden bei Bedarf implementiert.

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